Gara Vasara – Tag 0

Am Morgen waren noch einige Konzertgäste da, die hier übernachtet hatten. Als ich ins Büro kam, sah ich, wie einer eine Schröpfanwendung bekam. Dabei werden Glasbehälter auf die Haut gesetzt und ein Unterdruck erzeugt, der die Haut in das Glas saugt. Dadurch werde die Durchblutung angeregt, auch wenn es abenteuerlich aussieht.

Das Wegeprojekt war noch lange nicht fertig. Doch der Temaskal hatte seine gewünschte Größe erreicht und ich brauchte eine neue Sandquelle. Also grub ich ein weiteres Loch, wo eine Gästetoilette entstehen soll.

Das Festival, das eine Woche lang dauert, sollte am Folgetag beginnen. Leider war ich so mit graben beschäftigt, dass ich die Abfahrt verpasste. Ich sprach mit Juris und erfuhr, dass Agnes später ein paar Sachen abholen werde und mich mitnehmen könne.

Ich verpasste Owly ein Bad und ließ ihn in der Sonne trocknen. Danach grub ich weiter, bis Agnes und Martin, unser Fahrer, eintrafen. Ich aß noch etwas Bruchweizen mit Humus,  einer Paste auf Bohnenbasis und Salat und beobachtete, wie einer Agnes die Hand auf die Stirn legte und mit der anderen Hand, in etwa 20 cm über ihrem Bauch, sanft hin und her strich. Damit streichelte er ihren Berührungspunkt und ihre Kopfschmerzen verschwanden.

Wir sammelten an verschiedenen Stellen noch Material ein und stoppten bei Agnes Mutter, die biologisch abbaubares Waschmittel vertreibt. Nun kann ich endlich bedenkenlos meine Wäsche in der Natur waschen.

Anschließend fuhren wir auf das Festivalgelände, wo ich, bis zum Einbruch der Dunkelheit, beim Aufbau der Bambushütte mithalf. Müde zog ich mich in mein Zelt zurück und schlief sofort ein.

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