Der 250ste Beitag

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Ich werde den Arbeitsablauf nicht mehr erwähnen, da er sich täglich wiederholt.


Nach der Arbeit, ging ich zum Getränkemarkt, der sich um die Ecke befindet, um Bier zu kaufen. Als ich zurück zur Küche kam, war das Tor verschlossen und niemand war mehr da. Davon ausgehend, dass bald jemand zurück kommen würde, setzte ich mich neben das Tor und öffnete mein Bier. Nach einer Weile kam ein Mann vorbei und grüßte. Ich erwiderte seinen Gruß und lud ihn ein neben mir Platz zu nehmen. Er sprach keine der mir zur Verfügung stehenden Sprachen, was die Verständigung erschwerte, doch nicht unmöglich machte. Auch er hatte gerade Bier gekauft und so tranken wir gemeinsam. Es war sehr unterhaltsam sich über Gesten zu verständigen, die er mit Hingabe ausführte. Offenbar wohnt er in einer der Baracken, die von Zigeunern bewohnt werden. Er teilte seine letzten Zigaretten mit mir und gab mir Süßigkeiten, die er, wegen seinen Zähnen, nicht selbst essen konnte. Er fragte, wo ich schlafe und ich gab ihm zu verstehen, dass ich zelte. Darauf hin bot er mir an bei ihm zu übernachten. Er habe eine Dusche und sieben Kinder, von denen drei in einem Bombenangriff im Kosovo starben. Ich lehnte ab und erklärte, dass ich auf die anderen warten müsse, da mein Handy im Haus sei.

Nach etwa einer Stunde, kamen die anderen wieder – sie hatten die neue Küche besichtigt. Ich verabschiedete mich von meinem neuen Freund und ging ins Haus, wo ich mir noch eine Decke schnappte, bevor ich zum Zelt zurück ging – die Wettervorhersage prognostizierte Regen und eine kalte Nacht.

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