Fällarbeiten

Das Feuerholz neigte sich dem Ende zu und so machte ich mir zur Aufgabe neues zu besorgen. Lucavsala, mit seiner wilden Natur, ist dafür die ideale Adresse.

Das Wetter schenkte mir reichlich Regen, was mich aber nicht weiter störte. Ich stieg in den falschen Bus ein und musste weiter zurück laufen, als ich gespart hätte – auch nicht so tragisch.

Die Insel schien wie ausgestorben. Wo einem im Sommer betrunkene Russen entgegen torkelten und prinzipiell Kippen schnorrten, nun keine Menschenseele. Nur das entfernte Bellen eines Hundes ließ vermuten, dass noch jemand hier zu leben schien.

Ich hatte noch den Schlüssel für den Container im Magic Garden und rüstete mich mit Schubkarre, Axt und Säge aus. Dann fällte ich zwei Bäume, sägte sie in ofengerechte Stücke und spaltete die dicken Stämme. Dabei waren Jacke und Mütze eher ein Hindernis, da ich ganz schön ins Schwitzen kam.

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Nachdem ich den dritten Baum gefällt hatte, rief Mareks an. Das Holz sei zu nass – die daraus resultierende Rauchentwicklung würde die Wohnung unangenehm einnebeln (ich hatte ihm zuvor Bilder geschickt). Also brach ich die Aktion ab und ging zur Wohnung zurück.

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