Bye bye Francesca & Diego

Nach einem Jahr EVS in Lettland, kehren Diego nach Spanien und Francesca nach Italien zurück. Zu diesem Anlass veranstaltet ihr Arbeitgeber eine kleine Abschiedsveranstaltung, zu der ich eingeladen wurde.

Mareks kam am frühen Nachmittag bereits von der Arbeit zurück und hatte Neuigkeiten mitgebracht. Als Kenner der Untergrundszene elektronischer Musik, hatte er einen Auftrag an Land gezogen. So würden wir, gegen Abend, beim Aufbau einer Drum ’n Bass Party helfen, die an Silvester stattfinden wird.

Doch zuvor wollte ich mich von Francesca und Diego verabschieden, was zeitlich gut passte, da es keine Überschneidungen gab.

Auf dem Weg zur S-Bahn kam ich am Handyladen vorbei, wo ich zwei Wochen zuvor meinen Vertrag abgeschlossen hatte und äußerte meine Kündigungsabsicht. Ich solle im neuen Jahr nochmal kommen, erklärte man mir. Im Tarif sei ein Auslands-Datenpaket enthalten, das auch in meinem Zielland gültig sei. So werde ich den restlichen Januar wohl noch davon profitieren können und meine Nummer vorerst behalten – sehr praktisch.

Der Ort war nicht leicht zu finden, sodass ich mit etwas Verspätung ankam, doch nichts verpasste. Im Flur des Gebäudes waren Fotos angebracht, die das vergangene Jahr der beiden dokumentierten. Francesca hatte außerdem einige ihrer Zeichnungen ausgestellt, von denen mir eins ganz besonders gefiel.

20161230_182255

In dem Video, das gezeigt wurde, demonstrierten Diego und Francesca ihre erworbenen Sprachkenntnisse und Francesca sang, mit einer ergreifenden Inbrunst, ein Lied der lettischen Folklore.

20161230_200853
Diego und Francesca

Dann saßen wir eine Weile beisammen und plauderten noch etwas.

20161230_200827

Nachdem die meisten Gäste gegangen waren, schloss ich mich Boris an und ging noch kurz mit zu Diego, der ganz in der Nähe wohnte.

20161230_2127120
Boris und Diego

Wir hatten die selbe Richtung und so kam ich, auf dem Weg zur Haltestelle, an einem sehenswerten Bildmotiv vorbei.

Perkons, Gott des Donners
Perkons, Gott des Donners

Ich stieg früher aus dem Bus aus und suchte das Gebäude, in dem die Sylvesterparty steigen würde – ein riesiges, leer stehendes Haus, das zuvor mal irgendeine Behörde war. Ich traf alte und neue Freunde dort, die alle mithalfen die Location, innerhalb eines Tages, für die Party vorzubereiten.

Es gab so gut wie kein Material und so fuhren wir, mit einem alten VW-Bus, quer durch die Stadt, um, an verschiedenen Stellen, welches zu besorgen. Danach konnten wir endlich mit der Konstruktion beginnen.


Da die Aktion auch am darauf folgenden Tag andauerte und um den Text besser zu verteilen, schreib ich im nächsten Beitrag weiter.


 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *